Mit dem Fahrrad die Tempel von Angkor entdecken

Morgendlicher Blick auf den gigantischen Tempel von Angkor WatEine schöne Möglichkeit, die atemberaubende Tempelwelt von Angkor zu erkunden, ist das Entdecken der weltbekannten Anlagen mit dem Fahrrad. Im Gegensatz zum Tuk-Tuk oder dem Motorrad dauert es zwar etwas länger, von einem Tempel zum nächsten zu gelangen. Das Erlebnis, mit dem Fahrrad auf den Schotterpisten von Angkor unterwegs zu sein, macht allerdings vieles wett, zumal man durch die Bewegung etwas für seine Gesundheit tun und während des Fahrradfahrens auch schöne, kleine Details aus dem Leben des gewöhnlichen Kambodschaners besser erkennen kann. Und jeder weiß spätestens nach Snoopy und Charlie Brown, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben erst so richtig lebenswert und interessant machen.

Morgendlicher Blick auf den gigantischen Tempel von Angkor Wat
Angkor Wat ist immer eine Reise wert – egal ob mit Tuk-Tuk, Motorrad oder Fahrrad

Ein geeignetes Fahrrad ausleihen
Wer vor hat, mit dem Fahrrad die Tempel von Angkor zu entdecken, sollte natürlich darauf achten, dass er ein gutes, funktionstüchtiges Fahrrad erwischt. Oft stehen dem Aktivurlauber mehrere verschiedene Fahrradtypen zur Verfügung. Geeignet für die Fahrradtour in Angkor sind vor allem stabile Mountainbikes oder hochwertige Crossräder.

Beim Ausleihen eines Fahrrads sollte man natürlich auch darauf achten, dass dieses mit einem Fahrradschloss ausgestattet ist. Welcher Aktivurlauber möchte schon nach der Besichtigung einer Anlage feststellen, dass er die Rückreise zu Fuß antreten muss, weil ihm das Fahrrad abhanden bzw. geklaut worden ist?

Sonnenmilch gegen Sonne & UV-Strahlen
Die Distanzen zwischen den einzelnen Tempeln der so genannten kleinen Route (zur kleinen Route gehören u. a. die Tempel Angkor Wat, Angkor Thom & Bayon) sind nicht allzu groß, weshalb auch ungeübtere Fahrradfahrer das Entdecken von Angkor mit dem Drahtesel in Erwägung ziehen können. Die bekannte Tempelanlage Angkor Wat liegt nicht einmal 10 Kilometer von Siem Reap entfernt. Hüten sollte man sich allerdings vor der Sonne und vor hohen Temperaturen. Sonnenmilch sollte sich demzufolge unbedingt im Reisegepäck befinden, sowie eine Kappe auf dem Kopf.

Gute Ausschilderung
Generell kann man festhalten, dass die einzelnen Tempel-Anlagen von Angkor erfreulich gut ausgeschildert sind. Das Risiko, sich zu verfranzen, ist demzufolge äußerst gering. Natürlich kann es dennoch nützlich sein, sich eine Karte mit genauen Routenangaben zu besorgen, vor allem weil in einigen Maps auch Zusatzinfos zu den einzelnen Tempeln zu finden sind.

Ersatzkleidung im Reisegepäck
Hilfreich ist es weiterhin, in seinem Reisegepäck Ersatzklamotten mitzuführen. Die schwüle Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit bringen einen schnell zum Schwitzen – ganz gleich, ob man radelt oder nicht. Zwischen den einzelnen Tempeln findet man sicher Stellen wie öffentliche Toiletten, wo man sich in aller Ruhe umziehen und sein verschwitztes T-Shirt gegen ein frisches austauschen kann.

Ausreichend Wasser zu sich nehmen
Besonders wichtig ist es natürlich, bei der Erkundungstour mit dem Fahrrad ausreichend Wasser zu sich zu nehmen. Mit dem Wasserverlust, der durch die Anstrengung beim Radeln und das Schwitzen entsteht, ist keineswegs zu spaßen. Wasserflaschen kann man in Angkor fast überall kaufen, vor allem in den Eingangs- und Ausgangsbereichen der Tempel. Einen gewissen Grundstock an Wasser im Reisegepäck zu haben, ist aber dennoch ratsam.

Warum Angkor nicht mit dem Fahrrad erkunden?
Kambodscha-Urlauber sollten sich also fragen: Warum Angkor nicht einmal mit dem Drahtesel entdecken? Kultur und Fitness bei einer Reise miteinander zu verknüpfen, kann ja so schlecht nicht sein, oder?

2 Gedanken zu „Mit dem Fahrrad die Tempel von Angkor entdecken

  1. John

    Hi,

    dem kann ich nur beipflichten – Angkor Wat mit dem Radl unsicher zu machen ist sehr empfehlenswert. Die ganz große Tour zu den weiter entfernt liegenden Tempeln wird man so nur mit viel Training hinbekommen, aber für den „inner circle“ gibt es keine bessere Alternative.

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    1. Mel

      Für Extremsportler oder ganz besonders fitte Abenteurer wäre es eventuell interessant, nicht nur Angkor zu beradeln, sondern das gesamte Land. Bei einem solchen Trip kann man dann wohl am besten „das wahre Kambodscha“ kennenlernen – mit all seinen Facetten. Gerade in Kambodscha dürfte es einige Heiligtümer und Tempel geben, die außerhalb von Siem Reap bzw. außerhalb der massentouristisch erschlossenen Gebiete liegen.

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