Phnom Penh – eine Stadt, die viel zu bieten hat

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Phnom Penh, die Hauptstadt von Kambodscha, enorm entwickelt und sich zu einer attraktiven und freundlichen Stadt gemausert. Mit ihren breiten Alleen und gut restaurierten alten Kolonialbauten strahlt sie eine angenehme Gemütlichkeit aus und unterscheidet sich damit erheblich von anderen Megacities in Südostasien.

Eine Stadt mit einer traurigen Geschichte
Mitte der 70er Jahre, nachdem die Roten Khmer die Macht im Land übernommen hatten, wurden viele Bewohner der damals bereits blühenden Hauptstadt aus der Stadt getrieben und mussten als Bauern auf dem Land ein betrübliches Dasein fristen. Aus diesen Zeiten ist noch das Tuol Sleng Gefängnis zu besichtigen, eine ehemalige Schule, die während der Herrschaft der Roten Khmer zu einer Folterstätte umfunktioniert wurde. Heute ist dort ein Museum untergebracht, das anschaulich über die Geschichte der vergangenen Zeit berichtet. Ebenfalls zu besichtigen sind noch die sogenannten Killing Fields Choeung Ek etwas außerhalb von Phnom Penh. Am besten nimmt man dorthin ein Taxi oder ein Tuk-Tuk.

Tempelanlagen und Königspalast
Sehr sehenswert sind die Tempelanlagen entlang der Promenade Sisowath am Ufer des Tonle Sap, auf der man mehrere Kilometer lang gemütlich entlang schlendern kann. Da ist zum einen der Berg Wat Phnom, der auf einem Hügel gelegen ist, und einen herrlichen Überblick über die Stadt bietet. Nicht versäumen sollte man einen Besuch des Königspalastes mit der prunkvollen Silberpagode sowie einen Besuch des Nationalmuseums, in dem wertvolle Skulpturen aus Tempeln des ganzen Landes ausgestellt sind.

Restaurants und Hotels in Phnom Penh
Zahlreiche Restaurants und Hotels befinden sich auf den Straßen zwischen dem interessanten Zentralmarkt Psar Thmei und dem Tonle Sap. Unterkünfte können entweder vor Ort gebucht werden oder bequemer über das Internet. Hier findet man eine gute Auswahl unterschiedlichster Herbergen nach Ortsteilen sortiert. Verlaufen kann man sich in Phnom Penh nicht. Der größte Teil der Straßen ist rechtwinkelig angelegt und durchnummeriert.

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