Positive Entwicklungen in Kambodscha

Es gibt weder in Südostasien noch irgendwo sonst ein weiteres Land auf dieser Welt, welches in der jüngeren Vergangenheit ein so grausames Leid erfahren hat wie das Königreich Kambodscha. Bis Anfang der 70er-Jahre im letzten Jahrhundert gehörte Kambodscha noch zu den reichsten und wohlhabensten Ländern in Südostasien. Durch den jahrelangen Bürgerkrieg und das unbarmherzige Pol-Pot-Regime sind in der Folgezeit aber nicht nur mehr als zwei Millionen Menschen ermordet worden, das Königreich Kambodscha hat sich auch zu einem relativ armen Land auf diesem Globus entwickelt.

Textilindustrie, Reisanbau und der Tourismus als tragende Wirtschaftsfaktoren
Erschwerend kommt noch hinzu, dass Kambodscha zu keiner Zeit auf nenneswerte industrielle Ressourcen zurückgreifen konnte, auf deren Basis ein wirtschaftlicher Aufschwung möglich geworden wäre. Erfreuliche Fortschritte zeigen sich in der Zwischenzeit aber in der Textilindustrie, in der an die 400.000 Menschen einen festen Arbeitsplatz gefunden haben. Neben den Produkten aus der heimischen Textilindustrie kann das Land am Mekong sich mittlerweile auch selbst mit dem wichtigen Grundnahrungsmittel Reis versorgen und sogar nennenswerte Überschüsse exportieren. Wahrscheinliche Vorkommen von wertvollen Bodenschätzen wie Edelsteinen, Gold, Eisen und Posphaten könnten dem Land in Zukunft vioelversprechende Einkommensquellen erschließen.

Rasant ansteigende Zahlen von ausländischen Besuchern
Geldgeber aus dem Ausland investieren vermehrt in Dienstleistungsgewerbe und den Bau von neuen Hotels, vorzugsweise in und im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Phnom Penh. Durch diese Investitionen konnte sich in Kambodscha, dem Land der Khmer, der Tourismus rasant entwickeln. Waren es Anfang bis Mitte der 90er Jahre noch etwa 200.000 Touristen, die Kambodscha besuchten, so sind es heute schon zwischen zwei und drei Millionen. Das für asiatische Verhältnisse relativ dünn besiedelte Land zieht in größerem Maße auch Individualtouristen in ihren Bann.

Beste Reisemöglichkeiten in Südostasien

Reisen in ein Land wie Kambodscha lassen sich gut mit Reisezielen in anderen benachbarten Ländern Südostasiens verbinden. Die Metropolen in Ländern wie Thailand mit Bangkog, in Kambodscha mit Phnom Penh, in Vietnam mit Saigon und den Philippinen mit Manila sind nur wenige Flugstunden voneinander entfernt. Das Angebot günstiger Flugverbindungen ist durchaus gegeben und geplante Flüge können problemlos direkt im Internet gebucht werden. Eine Südostasienreise mit Zwischenstopp in Kambodscha kann auf jeden Fall sehr abwechlsungsreich sein.

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