Schlagwort-Archiv: Angkor Wat

Kambodscha bereisen – das echte Kambodscha entdecken

Ein junges kambodschanische Mädchen an einem Verkaufsstand in der Nähe von Srah SrangKambodscha bietet viele historische Bauten und Sehenswürdigkeiten. Wer kennt beispielsweise nicht den atemberaubenden Tempel Angkor Wat oder die Killing Fields in der Nähe von Phnom Penh? Wenn man an Kambodscha denkt, kommen einem sofort prächtige Bauten, buddhistische Mönche oder weite Ebenen mit schönen Reisfeldern in den Sinn. Doch nicht alle Kambodscha-Reisenden denken auch an die lieben Menschen und die schönen, schlichten Dörfer Kambodschas. Dabei bietet das „echte“ Kambodscha viele Möglichkeiten, tolle Reiseabenteuer zu erleben. Weiterlesen

Bakong

Wassergraben vor dem Tempelberg BakongWer in Angkor Urlaub macht und nicht nur die bekannteren Tempel Angkor Wat, Bayon oder Ta Prohm zu Gesicht bekommen möchte, sollte auf jeden Fall auch den etwas unbekannteren Tempeln der so genannten Roluos-Gruppe einen Besuch abstatten. Zu den Tempeln der Roluos-Gruppe gehören u. a. die beiden Heiligtümer Preah Ko und Lolei sowie der prächtige Tempelberg Bakong, der ca. 20 km von der Stadt Siem Reap entfernt liegt. Bakong gilt als eine Art Prototyp des Tempelberges der Khmer-Architektur und ist – zumindest in meinen Augen – einer der schönsten Tempelberge überhaupt. Nicht nur in kambodschanischen Gefilden, sondern weltweit. Weiterlesen

Mit dem Fahrrad die Tempel von Angkor entdecken

Morgendlicher Blick auf den gigantischen Tempel von Angkor WatEine schöne Möglichkeit, die atemberaubende Tempelwelt von Angkor zu erkunden, ist das Entdecken der weltbekannten Anlagen mit dem Fahrrad. Im Gegensatz zum Tuk-Tuk oder dem Motorrad dauert es zwar etwas länger, von einem Tempel zum nächsten zu gelangen. Das Erlebnis, mit dem Fahrrad auf den Schotterpisten von Angkor unterwegs zu sein, macht allerdings vieles wett, zumal man durch die Bewegung etwas für seine Gesundheit tun und während des Fahrradfahrens auch schöne, kleine Details aus dem Leben des gewöhnlichen Kambodschaners besser erkennen kann. Und jeder weiß spätestens nach Snoopy und Charlie Brown, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben erst so richtig lebenswert und interessant machen. Weiterlesen

Kambodscha – Land am Mekong

Auf seinem über 4300 Kilometer langen Verlauf von der Grenze Tibets bis ins Mündungsdelta in Vietnam durchquert der Mekong auch Kambodscha. Alleine die Hälfte dieser Distanz legt der große asiatische Strom in China zurück und ist danach für mehrere hundert Kilometer Grenzfluss zwischen Laos und Myanmar, dem ehemaligen Königreich Birma. Auf seinem weiteren Weg ist er teils Grenzfluss zwischen Laos und Thailand und kann schon nach dem Eintritt in die Provinz Luang Prabang in Laos mit Schiffen befahren werden. Die Wichtigkeit des Mekong liegt alleine schon darin begründet, dass er über 60 Millionen Menschen in Vietnam, Kambodscha, Thailand und Laos mit seinem Fischreichtum ernährt. Weiterlesen

Auf Entdeckungstour in Angkor Wat

Ein Bild von mir auf meiner Entdeckungstour in Angkor Wat05:30 Uhr: Ich quäle mich aus dem Bett, um den für sechs Uhr bestellten Tuk-Tuk-Fahrer ja nicht warten zu lassen. Ich begebe mich in die Dusche, wo mir das lauwarme Wasser wohltuend ins Gesicht spritzt, streife mir meine Klamotten über, packe die wichtigsten Utensilien in meinen Rucksack und gehe nach draußen. Der Tuk-Tuk-Fahrer, ein junger, drahtiger Mann, wartet bereits auf mich. Ich frage ihn, wie er heißt. Freundlich antwortet er mir, Chivan.

„Hi Chivan, my name is Mel!“ – sage ich und frage, wie viele US-Dollar ich für eine individuelle Angkor-Rundfahrt entrichten müsse. Er sagt „12“, ich sage „10“. Er ist einverstanden, wenn ich ihm die Garantie gebe, auch in den nächsten Tagen mit ihm fahren zu wollen. Ich nicke und steige in sein buntes Tuk-Tuk. Chivan sagt, seine „Lady“ habe ihn noch nie im Stich gelassen. Im ersten Moment bin ich etwas verwirrt und weiß nicht so recht, ob er mit „Lady“ nun seine Frau gemeint hat oder sein Gefährt. Als er den knatternden Motor seines Tuk-Tuks zum Laufen bringt und ein jubilierendes „As I said before!“ in den kambodschanischen Morgenhimmel ruft, sind alle meine Zweifel ausgeräumt. Weiterlesen