Schlagwort-Archiv: Siem Reap

Banteay Srei – Tempel in traditioneller Hindu-Architektur

Zweikampf zwischen Affenkönig Sugriva und Erzfeind Valin in Banteay SreiEines der besterhaltenen Bauwerke in der Nähe von Siem Reap ist der aus Sandstein bestehende Langtempel Banteay Srei. Dieser etwa 200 Meter lange Tempel in klassischer Hindu-Architektur wurde von den zwei reichen Brüdern Yajnavaraha und Vishnukumara in Auftrag gegeben und im Jahr 967 fertiggestellt. Wörtlich übersetzt bedeutet Banteay Srei „Zitadelle der Frauen“. Die Bevölkerung hat den Tempel so getauft, weil zahlreiche Devatas bzw. üppig bebuste Gottheiten dort zu finden sind. Der eigentliche Tempel ist relativ klein, besticht allerdings durch eine Vielzahl außergewöhnlicher Giebel, Türstürze und Abbildungen. Wer sich in Siem Reap aufhält, sollte es deswegen unbedingt versuchen, das außergewöhnliche Heiligtum Banteay Srei aufzusuchen. Weiterlesen

Bootstouren in Kambodscha

Das Königreich Kambodscha befindet sich in Südostasien und wird wegen seines buddhistischen sowie hinduistischen Kulturgutes von Touristen aus aller Herren Länder bereist. Kambodscha ist ein Land mit einer nahezu mystischen Atmosphäre. Zwar mögen Technik, Logistik und Hygiene noch nicht dem europäischen Standard entsprechen, dennoch ist das südostasiatische Land ein tolles Reiseziel mit schönen landschaftlichen Zügen und beeindruckenden historischen Bauten. Weiterlesen

Phnom Penh – die Hauptstadt Kambodschas am Tonle Sap

Neben den eindrucksvollen Tempeln von Angkor und der schönen Hafenstadt Sihanoukville ist insbesondere auch die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh eine Reise wert. Über zwei Millionen Menschen leben in Phnom Penh, dessen lustig klingender Name im Deutschen so viel wie „Hügel Penh“ bedeutet. Zahlreiche Pavillons, Wats und Kolonialhäuser prägen das schöne Erscheinungsbild der Stadt. Für viele Kambodscha-Reisende ist es eine tolle Erfahrung, das bunte Treiben von Phnom Penh kennenzulernen, auch wenn die Geschichte der kambodschanischen Hauptstadt nicht nur von schönen Momenten geprägt ist. Weiterlesen

Abendessen in Siem Reap

Ich gehe, nachdem ich mich an der Schönheit des Tempels Ta Prohm satt gesehen habe, zurück zu meinem Tuk-Tuk. Es ist bereits später Nachmittag und ich fühle mich ziemlich k.o. So sage ich meinem Fahrer, dass es für heute genug sei. Chivan nickt und startet den Motor seines bunten Flitzers. Wir brettern zurück nach Siem Reap, an Fahrrädern, Mofas und langsameren Tuk-Tuks vorbei. Weiterlesen

Auf Entdeckungstour in Angkor Wat

Ein Bild von mir auf meiner Entdeckungstour in Angkor Wat05:30 Uhr: Ich quäle mich aus dem Bett, um den für sechs Uhr bestellten Tuk-Tuk-Fahrer ja nicht warten zu lassen. Ich begebe mich in die Dusche, wo mir das lauwarme Wasser wohltuend ins Gesicht spritzt, streife mir meine Klamotten über, packe die wichtigsten Utensilien in meinen Rucksack und gehe nach draußen. Der Tuk-Tuk-Fahrer, ein junger, drahtiger Mann, wartet bereits auf mich. Ich frage ihn, wie er heißt. Freundlich antwortet er mir, Chivan.

„Hi Chivan, my name is Mel!“ – sage ich und frage, wie viele US-Dollar ich für eine individuelle Angkor-Rundfahrt entrichten müsse. Er sagt „12“, ich sage „10“. Er ist einverstanden, wenn ich ihm die Garantie gebe, auch in den nächsten Tagen mit ihm fahren zu wollen. Ich nicke und steige in sein buntes Tuk-Tuk. Chivan sagt, seine „Lady“ habe ihn noch nie im Stich gelassen. Im ersten Moment bin ich etwas verwirrt und weiß nicht so recht, ob er mit „Lady“ nun seine Frau gemeint hat oder sein Gefährt. Als er den knatternden Motor seines Tuk-Tuks zum Laufen bringt und ein jubilierendes „As I said before!“ in den kambodschanischen Morgenhimmel ruft, sind alle meine Zweifel ausgeräumt. Weiterlesen

Street Food in Siem Reap

In Siem Reap ließ ich mich vom Taxifahrer zum Guesthouse Eightrooms bringen, welches mir ein guter Freund vor meiner Kambodscha-Reise empfohlen hatte. Mein Zimmer war mit 12 Dollar die Nacht mit Sicherheit nicht das billigste in Siem Reap, dafür aber sehr bequem und nett eingerichtet. Zudem hatte ich es nicht weit zum „Old Market“, der von zahlreichen Restaurants und Bars umgeben ist. Nachdem ich mich in meinem Zimmer ein wenig frisch gemacht hatte, ging ich also los, um die Lage zu checken und vor allem meinen knurrenden Magen mit lokalen Köstlichkeiten zu besänftigen. Weiterlesen

Auf dem Weg nach Siem Reap

Es gibt viele Wege, um nach Siem Reap zu gelangen. Ich entschied mich im März 2009, von der thailändischen Hauptstadt Bangkok zunächst mit dem Bus nach Aranyaprathet zu fahren (ich musste an der Grenze zu Kambodscha noch ein Visum besorgen) und später mit dem Taxi weiter nach Siem Reap zu tuckern. Natürlich hätte ich auch mit dem Flugzeug von Bangkok nach Siem Reap reisen können. Da ich aber von kostengünstigen Busfahrten grundsätzlich sehr viel mehr halte als von Flügen, entschied ich mich für die Anreise auf der Straße. Weiterlesen