Tauchen in Kambodscha

Sporttaucher denken, wenn die Sprache auf die besten Tauchreviere der Welt kommt, an alle möglichen Orte dieser Erde. Allen voran an die weitläufigen Tauchspots der Ägyptischen Küste, an die Kanarischen Inseln, an Thailand oder an die letzten Erlebnisse beim Tauchen auf Bali. Aber ganz sicher nicht an Kambodscha, wissen doch viele unter ihnen spontan gar nicht, wo sie dieses Land auf der Karte suchen sollen. Dabei ist das gar nicht schwer, das Königreich Kambodscha liegt in Südostasien am Golf von Thailand zwischen Thailand, Laos und Vietnam.

Und bei 443 Kilometern Küstenlinie gibt es natürlich auch dort Gebiete, in denen man ganz entspannt tauchen kann. Die Tauchgebiete sind hier zwar nicht ganz so spektakulär wie im Roten Meer oder entlang der Riffe Balis, aber dafür gibt es deutlich weniger Touristen. Man hat seine Ruhe und taucht oft, ohne anderen Gruppen zu begegnen, weder im Wasser noch an Land.

Sihanoukville als Anlaufstelle für Taucher und Schnorchler
Der wohl bekannteste kambodschanische Tauchplatz ist das im Süden des Landes gelegene Sihanoukville mit seinen zahlreichen vorgelagerten kleinen Inseln. Beispielsweise Koh Pos, auch Snake Island genannt, hat für Taucher einiges zu bieten. Oder die schönen Inselchen Ko Koang Kang und Koh Rong Samlem, die allerdings etwas weiter von der Hafenstadt Sihanoukville entfernt liegen. Dafür gibt es hier auch gute Schnorchelgebiete.

Sehr schöne Spots zum Schnorcheln gibt es darüber hinaus in der Nähe von Koh Khteah, Koh Chraloh oder Koh Ta Kiev. Koh Tang, Koh Prins und Poulo Wai im Südwesten sind eher unter den Gerätetauchern beliebt. Koh Thmei und Koh Ses liegen im Ream National Park, sind also entsprechend unberührt und besonders reizvoll.

Das Über-150.000-Einwohner-Städtchen hat natürlich auch über Wasser einiges zu bieten. Neben schönen Stränden, an denen auch gut geschnorchelt werden kann, warten auf den Reisenden auch zahlreiche kleinere Restaurants, die für das leibliche Wohl sorgen. Die Anreise nach Sihanoukville erweist sich oft als kompliziert, es verkehrt vor allem ein Bus von Phnom Penh, die Fahrt dauert etwa vier Stunden. Dafür gibt es aber auch kaum Pauschaltouristen, was vor allem Abenteuerurlaubern zu Gute kommt.

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